Archive for the 'Music-history' Category

20
Oct
09

Energy52 – Cafe del Mar & Wim Mertens

Just read an interview in Raveline about Harald Blüchel (aka Cosmic Baby)
Very interesting person (was working together with Paul van Dyk in his early years), I didn’t know, that he & Kid Paul are “Energy52” who created one of the greatest trance tracks ever: “Cafe Del Mar”.
It was also very interesting, that this track was inspired by Wim Mertens “Struggle For Pleasure” – don’t know why, but I’m really touched (in an emotional way).

Here’s an excerpt of the interview:

…….
1992 kam (Kid) Paul von der Insel zurück und meinte, er hätte dort ein Stück gehört, das absolut genial sei. Er hat es mir auf dem Keyboard vorgespielt, und ich kam dann darauf, dass es von Wim Mertens sein muss. Ein Titel vom Soundtrack des Peter-Greenaway-Films “Der Bauch des Architekten”. Paul wollte daraus unbedingt etwas machen, und Wim Mertens war schon damals einer meiner Lieblingskomponisten. Wir wollten auf dieser Basis nicht einfach ein gutes Stück produzieren, sondern wir schworen uns ganz pathetisch, erst aufzuhören, wenn jedes Detail absolut perfekt ist. 

Heißt das, man kann eigentlich sagen, dass “Café del Mar” eine Coverversion von “Struggle For Pleasure” ist
Wir wollten ein wunderbares Stück machen, eine Hommage auf grundlegender Inspiration eines anderen Stückes, das wir aus reinster Seele bewundert haben und immer noch bewundern.


Der Titel ist damals von Sven Väths Eye-Q-Label als White Label rausgebracht und dann doch wieder zurückgezogen worden. Es hat dann sehr lange gedauert, bis das Stück erhältlich war, obwohl alle DJs die White Labels gespielt haben. Woran lag das
In unserer Euphorie hat es uns gereicht, dass das Stück gespielt wurde. Wir konnten ja bereits von unserer Musik leben, auch wenn wir damals noch lächerliche Beträge gekriegt haben. Ich habe z.B. einmal vor rund 5.000 Menschen gespielt und 500 DM dafür bekommen. Da kann man sich an zwei Fingern abzählen, was manche Veranstalter damals verdient haben. Das war aber nicht wichtig. Wir konnten machen was wir wollten und davon leben, das war das Entscheidende. Dass der Deal mit Eye-Q nicht zustande kam, lag daran, dass wir uns übergangen fühlten. Wir hatten denen den Track als Demo gegeben und wollten darüber verhandeln, dass es irgendwann veröffentlicht wird. Und plötzlich war das White Label schon da, das hat uns nicht gepasst. Die Frankfurter haben einfach mehr über Business gewusst als wir. Ich meine, ich will mich jetzt nicht immer hinter jugendlicher Naivität verstecken…

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